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Ratgeber

Linux statt Windows: für wen es passt

Wann sich der Umstieg auf Linux lohnt, was dabei gleich bleibt, was sich ändert und wie Sie es vorher gefahrlos ausprobieren.

Patrick Mast · 26. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Linux ist längst kein Werkzeug nur für Fachleute mehr. Für viele Haushalte und kleine Büros ist es eine gute Wahl, aber nicht für alle. Entscheidend ist, welche Programme Sie wirklich brauchen.

Linux passt gut, wenn Sie

  • vor allem im Browser arbeiten, Mails schreiben, Fotos ansehen und Dokumente bearbeiten,
  • ein älteres Gerät weiter nutzen möchten, das Windows 11 nicht unterstützt,
  • keine Lizenz- oder Abokosten für Betriebssystem und Office wollen,
  • Wert auf offene Software und Datenschutz legen.

Vorsicht bei

  • Branchenprogrammen, die es nur für Windows gibt, etwa manche Buchhaltungs- oder Praxissoftware,
  • Spezialgeräten mit Windows-Treibern, zum Beispiel ältere Scanner oder Messgeräte,
  • Spielen und einzelnen kreativen Profi-Programmen.

Oft gibt es gute Alternativen oder das Programm läuft im Browser. Manchmal bleibt ein einzelner Windows-Rechner für genau diese Aufgabe die ehrlichste Lösung.

Was gleich bleibt

Firefox oder Chrome, Proton Mail, Bitwarden und Videocalls laufen wie gewohnt. ONLYOFFICE öffnet und speichert Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien. Updates für System und Programme kommen gesammelt über eine Aktualisierung.

Erst ausprobieren

Linux lässt sich von einem USB-Stick starten, ohne etwas am Rechner zu verändern. So sehen Sie vorher, ob WLAN, Drucker und Bildschirm funktionieren und ob Sie sich zurechtfinden.

Linux und ONLYOFFICE

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