Phishing-Mails sehen heute oft täuschend echt aus: richtiges Logo, sauberes Deutsch, bekannter Absender. Mit ein paar Warnzeichen im Hinterkopf fallen sie trotzdem auf.
Die sechs Warnzeichen
- Druck und Eile: «Ihr Konto wird heute gesperrt», «letzte Mahnung».
- Die Absenderadresse passt nicht zum angeblichen Absender, auch wenn der Name stimmt.
- Der Link führt auf eine fremde Adresse. Zeigen Sie mit der Maus darauf, bevor Sie klicken.
- Sie sollen sich anmelden, Kartendaten eingeben oder einen Code weitergeben.
- Ein unerwarteter Anhang, etwa eine ZIP-Datei oder ein Dokument, das «Inhalte aktivieren» verlangt.
- Eine allgemeine Anrede wie «Sehr geehrter Kunde», obwohl der Absender Sie kennen müsste.
Die einfachste Regel
Klicken Sie nie auf den Link in einer Nachricht, die Sie zu etwas drängt. Öffnen Sie stattdessen die App oder tippen Sie die bekannte Adresse selbst ein. Ist wirklich etwas zu tun, sehen Sie es dort auch.
Doch geklickt? So reagieren Sie
- Haben Sie ein Passwort eingegeben: sofort ändern, überall wo Sie es verwenden.
- Haben Sie Karten- oder Bankdaten eingegeben: sofort Ihre Bank anrufen.
- Haben Sie einen Anhang geöffnet: den Rechner vom Netz trennen und uns anrufen.
- Den Vorfall dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden.